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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Anliegen

Zusammenfassung

Sondengänger sind die Personengruppe mit dem weitaus größten archäologischen Entdeckungspotenzial. Sie absolvieren an jedem Tag mehr Suchstunden als die Archäologen im ganzen Jahr.

In Folge einer sondengängerfreundlichen Gesetzgebung eilen Länder wie England von einer archäologischen Sensation zur nächsten.

Die deutsche Amtsarchäologie, besorgt um ihr Grabungsmonopol, geht den umgekehrten Weg. Mit Gesetzen wie dem Schatzregal zwingt sie Sondengänger wie Zufallsfinder und Grundeigentümer de facto über ihre Funde Stillschweigen zu wahren. Dies trägt dazu bei, dass der archäologische Kenntnisstand in Deutschland, gemessen am Bruttosozialprodukt und dem guten Ausbildungsstand der Archäologen, in den meisten Landkreisen geradezu jämmerlich gering ist und nahezu stagniert. Die Situation besteht weltweit und hat historische Gründe, siehe Artikel "Weltweite historische Entwicklung in der Archäologie".

Es stellt sich die Frage, wie lange man den dogmatischen Kräften innerhalb der deutschen Archäologie noch gestatten sollte, die Erforschung unserer Vergangenheit, die doch eigentlich ihr Hauptanliegen sein sollte, so schwerwiegend zu behindern. Mögen die auf dieser Website vorgebrachten Argumente auch von denen beachtet werden, die die Macht haben, insbesondere die Eigentumsgesetze wie das Schatzregal so zu verändern, dass Meldungsanreize entstehen.

Nachtrag 17.5.10

Abschnitt "Historische Entwicklung" zu den Rollen von Privatpersonen und staatlicher Stellen in der Archäologie in den eigenständigen Artikel "Weltweite historische Entwicklung in der Archäologie" ausgelagert.

Nachtrag 27.4.10

Abschnitt "Hintergrund: Weltweite und historische Betrachtung" hinzugefügt.

(C) Thorsten Straub, www.sondengaenger-deutschland.de